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Handpan, Steel Tongue Drum und tibetische Klangschale: drei Instrumente mit metallischem Resonanzkörper und unterschiedlichen Klangprofilen
Dieser Abschnitt umfasst drei Instrumentenfamilien, die zwar Metall als Resonanzmaterial gemeinsam haben, sich jedoch hinsichtlich ihres Aufbaus, ihres Frequenzbereichs und ihrer technischen Zugänglichkeit grundlegend unterscheiden. Eine Handpan aus nitriertem Stahl, eine 30 cm große Steel Tongue Drum und eine tibetische Glocke aus Bronze haben lediglich gemeinsam, dass sie zu den melodischen Percussion-Instrumenten gehören. Das Verständnis ihrer konkreten Unterschiede ermöglicht es, das für einen bestimmten Zweck geeignete Instrument auszuwählen, sei es für das Solospiel, ein Klangbad oder die Einbindung in eine geführte Entspannungssitzung.
Das Handpan: ein Instrument mit akustischer Konkavität, anspruchsvoll in Herstellung und Technik
Das Handpan wird aus zwei zusammengefügten Stahlhalbschalen gefertigt, wobei die obere Schale von Hand zu konkaven Resonanzfeldern geformt wird. Jedes Feld wird einzeln gehämmert und gestimmt, um einen Grundton, eine Oktave und eine Quinte zu erzeugen, was dem Klang seine charakteristische Dichte verleiht. Ein Standard-Handpan hat einen Durchmesser zwischen 53 und 56 cm und wiegt je nach Wandstärke, die in der Regel zwischen 0,9 und 1,2 mm liegt, 2,8 bis 3,5 kg. Der Sustain pro Ton beträgt bei korrekter Spielweise häufig 20 bis 35 Sekunden, gegenüber 8 bis 12 Sekunden bei einem Einsteigermodell aus unbehandeltem Stahl.
Die Qualität der Nitrierung des Stahls hat direkten Einfluss auf die langfristige Stimmstabilität. Korrekt nitrierter Stahl widersteht Feuchtigkeitsschwankungen ohne wahrnehmbare Verstimmung bei 6 bis 12 Monaten regelmäßiger Nutzung. Unbehandelter oder oberflächlich lackierter Stahl verstimmt sich in feuchter Umgebung innerhalb weniger Wochen. Die am weitesten verbreitete Stimmweise bleibt das dorische D-Moll (D Kurd), dessen Grundton bei etwa 146,8 Hz (D2) liegt, was einen mittleren bis tiefen Tonumfang ergibt, der ideal für geschlossene Räume ist. Andere Tonleitern wie die keltische, die integrale oder die Hijaz-Tonleiter ermöglichen es, auf der Grundlage derselben Konstruktionsprinzipien unterschiedliche modale Klangfarben zu erkunden.
Die Steel Tongue Drum: zugängliche melodische Percussion, pentatonische Tonleiter und vielseitiges Format
Die Steel Tongue Drum, auch Tank Drum oder Hank Drum genannt, wird aus einer Stahlscheibe lasergeschnitten, um Zungen zu bilden, die durch die Länge und Breite des Schnitts gestimmt sind. Gängige Modelle reichen von 6 cm (tragbares Format, hoher Tonbereich um 800 Hz bis 1200 Hz) bis zu 30 cm Durchmesser (tiefer Tonbereich bis hinunter zu 130–150 Hz bei 11-tönigen Modellen, gestimmt in C-Dur oder in der pentatonischen Tonleiter). Eine 22 cm große Steel Tongue Drum in einer 9-tönigen pentatonischen Tonleiter ist der beste Einstieg für Anfänger: Die Tonleiter ohne Halbtöne macht musikalische Fehler nahezu unmöglich, der Sustain von 6 bis 10 Sekunden pro Zunge reicht für flüssige Übergänge mit den Fingern oder dem Filzstock aus, und das Gewicht von 800 g bis 1,2 kg ermöglicht den mobilen Einsatz.
Der Unterschied zwischen dem Spiel mit den Fingern und dem Spiel mit dem Filzstock ist akustisch deutlich: Die Finger aktivieren vor allem die mittleren und hohen Obertöne, der Filzstock verstärkt den Grundton und sorgt für einen runderen Anschlag. Bei einer Steel-Tongue-Drum mit einer Wandstärke von 1,5 mm kann ein zu steifer Schlägel (Hartholz) störende Klackgeräusche an den Zungenrändern verursachen, während ein Schlägel mit einem Kopfdurchmesser von 18 bis 22 mm und einer Filzdichtung mittlerer Dichte die beste dynamische Ansprache bietet.
Die tibetische Glocke: Tingsha und Ghanta, Instrumente mit einem Schlag, hoher Tonumfang
Die tibetischen Glocken, in der buddhistischen Himalaya-Tradition als Tingsha bezeichnet, bestehen aus zwei kleinen Becken aus einer Bronzelegierung (in der Regel 78 % Kupfer, 22 % Zinn, mit Spuren von Zink je nach handwerklicher Gießerei im Kathmandu-Tal), die durch eine geflochtene Leder- oder Baumwollkordel verbunden sind. Ihr Standarddurchmesser liegt zwischen 6 und 8 cm, bei einem Gewicht pro Paar von 60 bis 120 g, je nach Wandstärke. Die Grundfrequenz beim Anschlagen liegt je nach Größe typischerweise zwischen 900 Hz und 1.400 Hz, mit einem Nachklang von 8 bis 15 Sekunden bei einer hochwertigen, handgehämmerten Legierung, gegenüber 3 bis 5 Sekunden bei einem industriell gegossenen Modell mit gleichem Durchmesser.
Die Technik des seitlichen Anschlags (Kante an Kante) erzeugt ein schmales, brillantes Frequenzspektrum, das sich von dem durch Reibung an einer Klangschale erzielten unterscheidet. Dieser kurze, klare Klang erklärt, warum die tibetische Glocke in strukturierten Sitzungen als Übergangssignal und nicht als Instrument für anhaltende Obertöne verwendet wird: Sie hält keinen Bordun, sondern markiert einen Moment.
Handpan: Durchmesser 53–56 cm, nitrierter Stahl, 0,9–1,2 mm dick, Sustain 20–35 s/Note, modale Tonleitern (Kurd, Celtic, Integral), Anschlagtechnik mit bloßen Fingern
Steel Tongue Drum: Größen 6–30 cm, lasergeschnittener Stahl, pentatonische oder diatonische Tonleitern mit 9–11 Tönen, Sustain 6–10 s, spielbar mit den Fingern und mit Filzstiften (18–22 mm)
Tibetische Glocke (Tingsha): Durchmesser 6–8 cm, Bronze 78 % Kupfer / 22 % Zinn, Gewicht 60–120 g/Paar, Sustain 8–15 s (handgehämmert) oder 3–5 s (industriell gegossen), Tonumfang 900–1 400 Hz
Wählen Sie je nach tatsächlichem Verwendungszweck zwischen diesen drei Instrumenten
Ein Klangtherapeut, der Gruppensitzungen leitet, benötigt ein Handpan oder eine große Steel Tongue Drum von 30 cm, um einen Raum von 20 bis 30 m² abzudecken: Der tiefe Tonbereich und der lange Nachklang tragen mühelos durch den Raum. Wer zu Hause in einer Wohnung meditiert, findet in einer 22 cm großen Steel Tongue Drum mit pentatonischem Tonumfang eine handlichere, kostengünstigere und akustisch ausreichende Lösung. Die tibetische Klangschale erfüllt einen anderen Zweck: kurzes, präzises Signal, maximale Tragbarkeit, Einsatz als Ergänzung zu einer Klangschale oder einem anderen Instrument mit langem Nachklang. Diese drei Instrumentenfamilien ergänzen sich, sind aber nicht austauschbar.


